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Laserbeschriftung:
Das Laserbeschriften, z. B.von Gehäusen, erfolgt berührungslos, mit hoher Geschwindigkeit und sehr guter Reproduzierbarkeit. Die Beschriftung
zeichnet sich dabei besonders durch sehr hohe Abrieb- und Chemikalienbeständigkeit aus, da das Grundmaterial bis zu 200µm Tiefe verändert wird.
Während bei der Gravur der Kunststoff
teilweise verdampft und eine Vertiefung hinterlässt, können bei bestimmten Kunststoffen weitere Effekte bei der Beschriftung
erreicht werden: Aufschäumen und Farbumschlag. Bei dem lokalen Aufschmelzen des Kunststoffs entstehen Gasbläschen, die das Aufschäumen bewirken und die beim Abkühlen
im Material eingeschlossen werden, so dass die Markierung nicht vertieft, sondern erhaben ist. Beim Farbumschlag werden vorhandene Pigmente durch die Energie des Laserstrahls in
ihren optischen Eigenschaften verändert, die Oberfläche bleibt nahezu unbeschädigt. Die Konturschärfe und der Kontrast werden dabei in der Praxis häufig verbessert durch
Zugabe lasersensibler Pigmente zum Kunststoffgranulat. Die Technologie eignet sich insbesondere für die Beschriftung von Hutschienengehäusen als Alternative zur vor äußeren Einflüssen empfindlicheren
Folienbeschriftung (auch an schwer zugänglichen Stellen gut durchführbar). Beim Laserbeschriften ergibt sich durch die chemischen Umwandlungsprozesse ein grau
-schwarzer Farbton für die Beschriftung. Insofern ist die Farbgebung vorgegeben bzw. eingeschränkt, da keine Farbpigmente von extern zugeführt werden.
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